WILLKOMMEN
Die Idee für das insearchoflair.com entstand nach der Party in Tokio. Andreas, Huang und Chen brachten uns mit ihrer ganz speziellen Karaoke-Show ein Ständchen und es wurde viel darüber geredet, dass wir in Kontakt bleiben und uns besser organisieren müssten. Also starteten wir im Juli 2007 diese Webseite. Der nächste Schritt ist ein sicheres Forum, in dem wir Beiträge verfassen können.
INTERVIEW
Andreas, unser Wikinger vom Dienst, reitet nun schon seit drei Jahren. Wir haben ihn während einer wohlverdienten Verschnaufpause nach den Aufnahmen zu seinem neuesten Video besucht.

Wie bist du zu diesem Hobby gekommen?

Wie kommt man zu diesem Hobby? Durch Hartnäckigkeit, schätze ich. Ich hatte immer schon einen Hang zu Extremsportarten. Über das Fallschirmspringen kam ich zum Base Jumping. Nach zahllosen Sprüngen schien es nicht mehr allzu viel Neues zu tun zu geben. Zu diesem Zeitpunkt hörte ich Gerüchte von Sandro und Marcelo.

Und was hast du dann gemacht?

Na ja, die Jungs waren verdammt schwer zu finden. Ich folgte ihrer Spur durch Brasilien, Uruguay und Peru und brauchte mehrere Monate, um sie zu finden. Sie müssen mich für ziemlich verrückt gehalten haben, aber sie nahmen mich unter ihre Fittiche. Drei Wochen später durfte ich dann zum ersten Mal reiten.
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Sesselreiter
Erlebnis. Bis zu einem gewissen Grad spiegelt dieses Spiel das echte, tägliche Leben wider, nur in einer alternativen, fast mittelalterlichen Welt.

Mit dem neuen Controller mit Bewegungssensor-Funktion rauschst du durch den Himmel von Lair, was sich im Vergleich zur Realität, bei der du dich ans nackte Überleben klammerst, wie ein wahrer Segen anhört. Auch wenn du abhängig von der Gnade der Drachen bist, auf denen du reitest, vermittelt dir das Spiel perfekte Harmonie und Kontrolle.

Was das Design angeht, sind die Bestien in diesem Fall so nah an denen, die wir erlebt haben, dass sich der Gedanke aufdrängt, dass zumindest einer der Schöpfer sehr wahrscheinlich selbst ein Drachenreiter ist.
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BEMALTE HAUT
Wie es zu der Idee kam, ist relativ einfach. Während unseres Aufenthalts in Thailand stiegen wir in Wat Bang Phra ab, um uns mit ansässigen Reitern zu treffen, als das alljährliche Tattoo-Festival begann.

Obwohl die Mönche jeden Tag Tätowierungs-Zeremonien abhalten, ist dies ein großer Tag und er lockt tausende Thais, die in den Genuss der schützenden Gebete und Designs der Khmer-Buddhisten kommen möchten, in den Tempel. Wir wollten uns dieses Spektakel natürlich nicht entgehen lassen und machten uns auf den Weg – schließlich wird einigen der berühmten Muster sogar nachgesagt, dass sie Geister beschwören können.

Man kann es nur mit einem Wort beschreiben – Chaos! Unter der gleißenden Sonne schwitzten die gläubigen Thais, wurden bemalt und drehten durch. Wir sahen zahlreiche Männer, die von Tiergeistern besessen waren und sich auf Freunde und Rivalen gleichermaßen stürzten – einer, von Kopf bis Fuß tätowiert, brüllte und heulte wie ein Drache.
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MYTHOS UND WAHRHEIT
Drachen sind Teil unserer Kultur. Jeder Teil der Welt kennt Mythen oder Legenden über sie zu geben – von Ladon, der den Garten der Hesperiden bewacht, bis hin zu dem Drachen, der an den Wurzeln von Yggdrasil nagt, erscheinen sie in einigen unserer ältesten Geschichten.

Einer der meistgelesenen Berichte ist wohl in der Bibel, im 41. Kapitel des Buchs Hiob, zu finden. Der dort beschriebene Leviathan hat eine Schuppenhaut und Flammenatem, der Kohlen entzünden kann. Die Beschreibung, auch wenn sie religiös geprägt ist, gibt die Erfahrungen vieler Reiter wieder. Vielleicht würden die heutigen Drachen neben dem antiken Untier, das für diese Passage Pate stand, wie Zwerge erscheinen.

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